Elterntalk NRW ist im Jahr 2018 kontinuierlich gewachsen. Inzwischen gibt es das Angebot der niedrigschwelligen Elternbildung an 11 Standorten.Im neu erschienen Jahresbericht wird die Entwicklung im letzten Jahr beschrieben.

Im Jahr 2018 haben insgesamt 113 Talks stattgefunden. Getalkt wurde an sechs Standorten. Die anderen Standorte befanden sich 2018 noch in der Aufbau­ und Schulungsphase.

Die Standorte Bonn, Gütersloh und Warendorf sind schon seit der Pilotphase von Elterntalk NRW 2016/2017 dabei. Im Frühjahr 2018 sind Hamm, Olpe und Recklinghausen dazu gekommen. Die Standorte Arnsberg, Düsseldorf, Dinslaken und Köln sind erst im September und Oktober 2018 in das Projekt eingestiegen (Ahlen zum 1.1.2019). Bis die ersten Talks stattfinden können, müssen zunächst Moderator*innen gefunden und geschult werden. Zudem braucht ein neuer Standort lokale Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, um sich zu etablieren.

Bei den 113 Elterntalkrunden waren insgesamt 619 Eltern zu Gast. Im Schnitt kommen also etwa sechs Personen zu einer Talkrunde. 91 Prozent der Teilnehmer*innen, die Angaben zum Geschlecht gemacht haben, waren Frauen. Von allen Teilnehmer*innen der Talkrunden werden anonymisierte Gästekarten ausgefüllt, in denen auch nach der Anzahl der Kinder in der Familie gefragt wird. Über Elterntalk NRW wurden 2018 insgesamt 1014 Kinder erreicht!

Bei knapp der Hälfte der Gesprächsrunden in 2018 wurde mehrsprachig getalkt. Die Möglichkeit, sich in seiner Muttersprache auszutauschen, macht Elterntalk zu einem besonders niedrigschwelligen Angebot der Elternbildung. Daher wird es bei der Auswahl der Moderator*innen begrüßt, wenn diese zweisprachig sind. 2018 waren in den sechs Regionen, in denen getalkt wurde, insgesamt 31 Modera­tor*innen aktiv. Talk­Sprachen bei Elterntalk waren 2018 Russisch, Bulgarisch, Türkisch, Polnisch, Englisch, Farsi, Arabisch und Kurdisch. Schaut man auf Familiensprachen der talkenden Mütter und Väter, wird das Bild noch vielfältiger. Denn in den Familien der Teilnehmer*innen werden 21 verschiedene Familiensprachen gesprochen.

Bericht 2018 als PDF-DOWNLOAD

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