Elterntalk NRW verlängert

25. November 2020

Die Fortführung von Elterntalk NRW ist auch für die Jahre 2021 und 2022 gesichert. Mit der Zusage der notwendigen Fördermittel des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration ist auch der Startschuss für die Ausweitung des NRW-weiten Elterntalk-Netzwerkes gefallen.

Ab sofort wird Elterntalk NRW auf weitere Regionen ausgedehnt. Dafür arbeitet die AJS mit Partnern vor Ort. Das kann zum Beispiel das Jugendamt sein, eine Familienbildungsstätte oder ein Verein. Interessierte Einrichtungen können sich beim Elterntalk Team melden.

Digitale Spiele in der Familie

14. September 2020

https://www.youtube.com/watch?v=jEhmsCYiH40

Jahrestreffen der Moderator*innen – 29.08.2020

14. September 2020

Das diesjährige Treffen fand in einer Mischung als Präsenz- und Online-Treffen statt. Die Moderator*innen-Teams aus 13 Regionen trafen sich jeweils vor Ort. In einer großen Videokonferenz schalteten sich alle Gruppen aus den Regionen NRWs zusammen und arbeiteten gemeinsam an „den Zutaten“ für gelingende Elterntalks.

 

In einem Vortrag unter dem Titel „Eltern zwischen Überlastung und Angebot“ gingen die Regionalbeauftragte aus Bonn, Mona Kheir El Din, und Mitarbeiter*innen des AJS-Teams auf die Herausforderungen von Müttern und Vätern ein. Insbesondere in der Corona-Krise haben sich Anforderungen an Eltern verschärft. Der Vortrag beleuchtete den Stellenwert von Familie, in der die intensivsten Beziehungen gelebt werden und maßgeblich für die Entwicklung von Kindern sind. Eltern sind die wichtigste Ressource für ihre Kinder. Gemeinsam wurde überlegt, wie Eltern sich auf sich selbst besinnen können und Kraft schöpfen können.

Elterntalk kann ein Beitrag der Selbstfürsorge von Müttern und Vätern sein. Der niedrigschwellige Austausch bietet Möglichkeiten für gegenseitige Anerkennung und Ermutigung, für Erfahrungsaustausch und für gemeinsame Orientierung in einer sich rasant verändernden Welt.

 

Video: Brotdose reist durch NRW

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Elterntalk NRW wächst – Bericht 2019 erschienen

18. Juni 2020

Die Möglichkeit, sich in seiner Familiensprache auszutauschen, macht Elterntalk zu einem interkulturellen Angebot der Elternbildung. 80 Moderator*innen boten Talks in zwölf Sprachen an. Talksprachen waren 2019 Russisch, Portugiesisch, Türkisch, Polnisch, Englisch, Tamilisch, Arabisch, Kurdisch, Aserbaidschan, Tschetschenisch, Berberisch und Deutsch.

Das Ziel, Eltern aus unterschiedlichen Lebenskontexten und Kulturkreisen anzusprechen, wird erreicht. Elterntalk versammelte in 2019 Eltern mit 32 unterschiedlichen Familiensprachen in den Eltern-Gesprächsrunden. Auch Eltern mit Fluchterfahrung nahmen an Talks teil. Das Projekt trägt so einen wichtigen Teil zum Zusammenleben und zur Integration in der Gesellschaft bei. Viele Eltern machten nach ihrem ersten Talk gerne erneut bei einer Gesprächsrunde mit.

Alle Elterntalks finden im privaten Rahmen statt. Dazu werden sowohl private Räume in den Wohnungen von Familien als auch Räume in Institutionen wie Kindertageseinrichtungen und Beratungsstellen genutzt. So werden Müttern und Vätern unterschiedliche Zugänge zu Gesprächsrunden ermöglicht.

Die Gesprächsthemen treffen den Nerv der Eltern: Elterntalk erkennt früh gesellschaftliche und familiale Veränderungen und greift aktuelle Erziehungsthemen auf. Dies geschieht in engem Austausch mit den Partner*innen vor Ort. 2019 konnten die Moderator*innen Gesprächsrunden zu vier Themen initiieren. 44 Prozent der Talks fanden zum Thema „Gesund Aufwachsen“, 36 Prozent zum Thema „Smartphone“ statt. Zudem wurde zu „Fernsehen“ (12 Prozent) und „Digitale Spiele“ (8 Prozent) getalkt. In den Gesprächen geht es sehr häufig um die eigene Smartphone-Nutzung, die Herausforderungen einer konsequenten und gesunden Erziehung sowie Alternativen zur Mediennutzung in der Familie. Diese Rückmeldungen bekommt das Elterntalk NRW-Team insbesondere über die Gästekarten, die die Teilnehmenden ausfüllen und die in zehn Sprachen vorliegen.

Zitat einer Mutter: „Reden tut gut! Bin mit Problemen nicht allein.“

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